Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Fokus HR Partner

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Fokus HR Partner (im Folgenden „Berater“) und dem jeweiligen Vertragspartner (im Folgenden „Kunde“), soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas Abweichendes vereinbart wurde.
    • Dies umfasst insbesondere:
      • die Erbringung von Beratungsleistungen im Bereich Personalberatung, Personalentwicklung und Coaching,
      • den Verkauf digitaler Produkte (z. B. HR‑eBooks, Vorlagen, E‑Books) über den Onlineshop sowie
      • die Durchführung von Seminaren, Workshops und vergleichbaren Veranstaltungen.
  2. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Berater diesen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
  3. Für Verträge mit Verbrauchern gelten ergänzend die gesetzlichen Regelungen zum Verbraucherschutz, insbesondere die §§ 312 ff. BGB.
  1. Gegenstand der Geschäftsbeziehung ist:
    • die Erbringung von Beratungsleistungen,
    • der Verkauf digitaler Produkte und Vorlagen sowie
    • die Durchführung von Seminaren und Workshops.
  2. Der Berater erbringt die vereinbarten Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen auf Grundlage des jeweils aktuellen fachlichen Kenntnisstandes. Ein bestimmter Erfolg wird nicht zugesichert.
  3. Die Leistungsbeschreibungen, die in den jeweiligen Angeboten, Produktbeschreibungen oder Seminarankündigungen enthalten sind, bilden integraler Bestandteil des Vertrages.

§ 3 Besondere Regelungen für digitale Produkte, Vorlagen und Seminare

a) Digitale Produkte werden dem Kunden als nicht-physischer Datenträger (Download) zur Verfügung gestellt.
b) Mit dem Kauf erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht, soweit nicht ausdrücklich anderweitig vereinbart.
c) Der Download der digitalen Inhalte erfolgt unmittelbar nach Zahlungseingang.
d) Sofern der Kunde im Bestellprozess ausdrücklich zugestimmt hat, dass sein Widerrufsrecht mit Beginn des Downloads erlischt, entfällt das gesetzliche Widerrufsrecht. Diese Zustimmung muss unmissverständlich und dokumentiert erfolgen.

a) Seminare und vergleichbare Veranstaltungen werden als Präsenz- oder Online-Events mit begrenzter Teilnehmerzahl angeboten.
b) Die Anmeldung erfolgt über die Website oder eine separate Anmeldeplattform.
c) Die im jeweiligen Seminarangebot genannten Gebühren sind verbindlich.
d) Das Widerrufsrecht erlischt, sobald das Seminar begonnen hat. Etwaige Stornierungs- und Rücktrittsregelungen ergeben sich aus der konkreten Seminarbeschreibung.

Bei digitalen Produkten, Vorlagen und E‑Books ist eine Rücknahme oder ein Umtausch ausgeschlossen, sobald der Download begonnen hat. Für Seminare gelten die in der jeweiligen Seminarbeschreibung gesondert aufgeführten Regelungen.

§ 4 Vertragsschluss

  1. Der Vertrag kommt durch die schriftliche, elektronische oder sonstige (z. B. telefonische) Annahme eines Angebots durch den Kunden zustande.
    • Im Falle des Onlineshops erfolgt die Bestellung über das jeweils gültige Bestellformular.
    • Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine Auftragsbestätigung per E‑Mail, deren Inhalt der Vertragsteil wird.
  2. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

  1. Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Honorar oder dem im Onlineshop bzw. in der Seminarbeschreibung angegebenen Preis. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern diese anfällt.
  2. Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden gesondert vergütet.
  3. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserhalt ohne Abzug fällig.
  4. Bei Zahlungsverzug ist der Berater berechtigt, Verzugszinsen gemäß § 288 BGB zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.
  5. Sofern abweichende Zahlungsbedingungen für digitale Produkte oder Seminare gelten, werden diese in der jeweiligen Produktbeschreibung bzw. Seminaranzeige deutlich hervorgehoben.

§ 6 Widerrufsrecht (für Verbraucher)

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, sofern nicht ausdrücklich und wirksam auf dieses Recht verzichtet wird (z. B. bei digitalen Inhalten, deren Download bereits begonnen hat, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass sein Widerrufsrecht erlischt).

  1. Digitale Produkte und Vorlagen: Das Widerrufsrecht erlischt, sobald der Download begonnen hat – vorausgesetzt, der Kunde hat im Bestellprozess ausdrücklich zugestimmt, dass er damit sein Widerrufsrecht verliert.
  2. Seminare und Veranstaltungen: Das Widerrufsrecht erlischt, sobald die Veranstaltung begonnen hat.
  3. Eine ausführliche Widerrufsbelehrung wird dem Kunden getrennt und in klar verständlicher Form zur Verfügung gestellt.
  4. Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind bereits erbrachte Leistungen – soweit möglich – zurückzugewähren; bereits geleistete Zahlungen werden erstattet, sofern der Berater die erbrachten Leistungen nicht weiter nutzen kann.

§ 7 Pflichten des Kunden

  1. Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Durchführung der Leistungen notwendigen Informationen rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung zu stellen.
  2. Bei Bestellungen im Onlineshop hat der Kunde dafür Sorge zu tragen, dass seine Zugangsdaten (z. B. für den Download) vertraulich behandelt werden.
  3. Verzögerungen oder Mehraufwände, die aufgrund unzureichender Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten des Beraters und können gesondert in Rechnung gestellt werden.
  4. Mängel oder Unstimmigkeiten in den erbrachten Leistungen sind dem Berater unverzüglich schriftlich anzuzeigen.

§ 8 Haftung und Haftungsbeschränkung

Der Berater haftet grundsätzlich nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung auf wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) beschränkt.

  1. Die Haftung des Beraters ist – soweit nicht zwingende gesetzliche Haftungsregelungen berührt sind – auf die Höhe des vertraglich vereinbarten Honorars begrenzt. Diese Haftungsgrenze gilt kumulativ für mehrere Schadensfälle innerhalb eines Vertragszeitraums.
  2. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, sofern nicht vorsätzlich gehandelt wurde.
  3. Für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit gelten die gesetzlichen Bestimmungen uneingeschränkt.
  4. Bei Verträgen mit Verbrauchern können bestimmte Haftungsbeschränkungen gemäß § 309 Nr. 7 BGB unwirksam sein. Eine differenzierte Betrachtung der Haftungsregelungen im B2B- und B2C-Bereich ist daher erforderlich.

§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz

  1. Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten Informationen vertraulich zu behandeln und ausschließlich im Rahmen der Vertragserfüllung zu verwenden.
  2. Vertrauliche Informationen dürfen auch nach Beendigung des Vertrages nicht zu Wettbewerbszwecken genutzt oder an Dritte weitergegeben werden – es sei denn, dies ist zur Durchführung des Vertrages erforderlich.
  3. Der Berater verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie anderen anwendbaren Datenschutzgesetzen.
  4. Zur Sicherung der Daten werden technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) entsprechend dem jeweils aktuellen Stand der IT-Sicherheit getroffen und regelmäßig überprüft.

§ 10 Gewährleistung und Nachbesserung

  1. Der Berater gewährleistet die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Leistungen nach dem jeweils aktuellen Stand der Fachkenntnis.
  2. Mängel sind dem Berater unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Der Berater ist berechtigt, etwaige Mängel innerhalb einer angemessenen Frist nachzubessern.
  3. Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht nur, wenn die Nachbesserung scheitert oder nicht fristgerecht erfolgt.
  4. Die Nachbesserung erfolgt ausschließlich im Rahmen der ursprünglich vereinbarten Leistungspflichten.
  5. Bei digitalen Produkten und Vorlagen gilt, dass nach erfolgtem Download in der Regel keine Nachbesserung oder Rückerstattung erfolgt, es sei denn, ein technischer Fehler kann nachgewiesen werden.

§ 11 Höhere Gewalt (Force Majeure)

  1. Ereignisse höherer Gewalt – wie Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Anordnungen oder vergleichbare Umstände –, die die Vertragserfüllung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, entbinden beide Parteien für die Dauer des Ereignisses von ihren Leistungspflichten.
  2. Beide Parteien verpflichten sich, ein solches Ereignis unverzüglich schriftlich anzuzeigen.
  3. Sollte das Ereignis länger als 60 Tage andauern, steht beiden Parteien das Recht zur Kündigung des Vertrages zu.

§ 12 Schlussbestimmungen

  1. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
  2. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine solche, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Klausel möglichst nahekommt.
  3. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
    • Für Verträge mit Unternehmern (B2B) ist der Gerichtsstand der Sitz des Beraters.
    • Bei Verträgen mit Verbrauchern kann die Vereinbarung eines abweichenden Gerichtsstands gemäß § 13 ZPO unwirksam sein; in diesem Fall bleibt der gesetzliche Gerichtsstand unberührt.
  4. Diese AGB treten mit ihrer Veröffentlichung in Kraft und sind Bestandteil jedes Vertrages zwischen der Fokus HR Partner und dem Kunden.